Neu: Uni-Zertifikatskurs "Digital Communication and Law"

1. März 2020
Vier Wochen Fachdiskurs in Wien mit Top-JuristInnen, führenden DigitaljournalistInnen, profunden ForscherInnen zur digitalen Transition und deren rechtlicher Aufarbeitung: Das bietet ein neues Postgraduate-Programm der Universität Wien in Kooperation mit Medienhaus Wien.
Ein Monat lang, ab 1. September 2020 Fragen, Analysen und Debatten zu Digitalisierung und Recht: Wie können digitale Medienarchive genutzt werden? Wer urteilt wie über Hate-Speech und Fake-News? Dürfen Uploadfilter in Österreich eingeführt werden? Wie verändern sich Journalismus und Traditionsmedien in Europa? Wie machen sie weiterhin Geschäfte und erreichen ihr Publikum? Was sind spannende Social Media-Strategien von Parteien, öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen?

Der Zertifikatskurs "Digital Communication and Law" wurde von Nikolaus Forgó (Institut für Innovation und Digitalisierung im Recht) und Andy Kaltenbrunner (Medienhaus Wien) entwickelt und wird im September 2020 erstmals als Postgraduate-Programm (30 ECTS-Punkte) der Universität Wien durchgeführt. Die Faculty von "ComLaw" besteht aus Europas Top-JuristInnen wie den EUGH-Richtern Viktor Kreuschitz und Maria Berger (ehem. Justizministerin, Ö), Hans Peter Lehofer (Verwaltungsgerichtshof), "Future-Law"-Gründerin Sophie Martinetz, Medienanwalt Alfred J. Noll und vielen weiteren (Digital-)RechtskennerInnen. Die Fragen der dynamischen Veränderung von Kommunikation und Öffentlichkeit erläutern u.a renommierte Medien-ProfessorInnen wie Klaus Meier (D), José García Avilés (E), Matthias Karmasin (Ö), Krisztina Rozgonyi (HU), Digitalstrategin Alexandra Borchardt (UK und D), die stv. Chefredakteurin von "Der Standard" Nana Siebert oder der langjährige Leiter der BBC Social Media-Abteilung Mark Frankel.

In einem Hands-on-Modul gestalten die TeilnehmerInnen außerdem ihre eigenen Mobilvideos gemeinsam mit Videokünstler und Digitalfilm-Trainer David Kleinl.

Diese high-end Weiterbildung von Uni Wien in Kooperation mit Medienhaus Wien richtet sich an Personen, die in alten und neuen Medien, Public Relations oder Kommunikationsabteilungen öffentlicher Einrichtungen arbeiten und vertiefende Informationen über die rechtlichen Rahmenbedingungen ihrer Felder suchen. Ebenso zählen JuristInnen mit Interesse am Schnittpunkt Medien und Recht zur Zielgruppe, die international ausgerichtete Updates suchen und mehr über Trends in der digitalen Kommunikation wissen wollen.
Das Programm findet auf Englisch statt.

Weitere Informationen gibt es unter: http://www.postgraduatecenter.at/comlaw

Die TeilnehmerInnen-Zahl ist mit 20 Personen begrenzt, rasche Anmeldung sinnvoll.

ABGESAGT: Öffentliche ComLaw-Diskussion am 30.3.2020: Das Regierungsprogramm aus medienpolitischer und medienrechtlicher Sicht

DIE FOLGENDE VERANSTALTUNG MUSS LEIDER ABGESAGT/ AUF UNBESTIMMTE ZEIT VERSCHOBEN WERDEN.

Zum Kennenlernen gibt es zudem vorab eine öffentliche Diskussionsveranstaltung:

Das Regierungsprogramm aus medienpolitischer und medienrechtlicher Sicht

SORRY, ABGESAGT!
Zeit: Montag, 30. März 2020, 18.00 - 21.00 Uhr
Ort: Aula am Campus, Campus der Universität Wien, Spitalgasse 2, Hof 1, 1090 Wien

Moderation: Nikolaus Forgó (Universität Wien) und Daniela Kraus (Concordia)
Am Podium: Gerald Fleischmann (Kanzlerbeauftragter für Medien), Andy Kaltenbrunner (Medienhaus Wien), Hans Peter Lehofer (Verwaltungsgerichtshof) und Katharina Schell (APA)

ÜBER EINEN NEUEN TERMIN INFORMIEREN WIR VIA POSTGRADUATECENTER UNI WIEN, MEDIENHAUS WIEN, PRESSECLUB CONCORDIA

Anmeldung bitte unter: comlaw[at]univie.ac.at




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